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Pressemitteilung

First-Party-Daten besser nutzen:

So erschließen Unternehmen ihr volles Potenzial

First-Party-Daten besser nutzen:

Frankfurt am Main, 22. Oktober 2026. First-Party-Daten haben sich zu einer wichtigen Grundlage für datengetriebenes Marketing entwickelt. Ihr Nutzen hängt jedoch zunehmend davon ab, wie konsistent sie über verschiedene Systeme und Use Cases hinweg genutzt werden können. Eine aktuelle Untersuchung* des Customer-Intelligence-Unternehmens Acxiom zeigt, wie groß die Lücke zwischen Datenverfügbarkeit und Datennutzbarkeit aktuell ist: 55,4 Prozent der befragten Unternehmen haben ihre First-Party-Daten nur teilweise oder überhaupt nicht über verschiedene Systeme hinweg verbunden. Lediglich 23 Prozent verfügen nach eigenen Angaben über vollständig interoperable Identity-Systeme.

Informationen sind über unterschiedliche Systeme und Datenbestände hinweg verteilt. Daher investieren Unternehmen zunehmend in Identity Resolution: 60,7 Prozent der Unternehmen erwarten, dass sie ihre Investitionen in diesem Bereich während der kommenden 24 Monate steigern werden. Von jenen Unternehmen, die bereits signifikant in Identity Resolution investiert haben, verzeichnen mehr als acht von zehn der Unternehmen einen verbesserten ROI.

Von First-Party-Daten zu einer vernetzten Datenbasis

Diese Entwicklung steht für einen Perspektivwechsel im datengetriebenen Marketing. Stand in den vergangenen Jahren vielfach der Aufbau eigener Datenbestände im Mittelpunkt, gewinnt nun die Frage an Bedeutung, wie diese Daten innerhalb der bestehenden technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen konsistenter nutzbar gemacht werden können.

Identity Resolution kann dabei eine verbindende Funktion übernehmen. Unterschiedliche Datenquellen und Identifikatoren lassen sich für konkrete Anwendungsfälle miteinander in Beziehung setzen. Ziel ist eine konsistentere Datengrundlage, die beispielsweise Analysen, Zielgruppenbildung oder personalisierte Marketingmaßnahmen unterstützen kann.

„First-Party-Daten sind eine wichtige Grundlage, aber sie sind lediglich die Basis. Der nächste Schritt ist nun, vorhandene Datenpunkte sinnvoll miteinander zu verbinden“, so Carsten Hoffmann, Director Data & Identity Sales bei Acxiom Deutschland. „Es geht dabei aber nicht darum, einfach möglichst viele Daten zusammenzuführen. Entscheidend sind vielmehr eine geeignete Datenbasis, klare Use Cases und eine verantwortungsvolle Steuerung der Datennutzung.“

KI erhöht den Druck auf die Dateninfrastruktur

Zusätzliche Dynamik erhält diese Entwicklung durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Marketing. Doch bei mehr als jedem zweiten Unternehmen (52,7 Prozent), die an der Befragung von Acxiom teilgenommen haben, zeigt sich, dass die Datenbasis dafür noch nicht reif genug ist. Sie befindet sich häufig noch in einer frühen Entwicklungsphase oder aber ist noch nicht ausreichend auf KI-gestütztes Marketing vorbereitet.

Damit wird die Qualität der Dateninfrastruktur zunehmend zu einer strategischen Frage. Was lange als technisches Detail im Hintergrund betrachtet werden konnte, wird mit zunehmender Automatisierung und KI-Nutzung zu einer wichtigen Voraussetzung für datengetriebene Prozesse. Eine funktionierende Dateninfrastruktur entwickelt sich damit vom „Nice-to-have“ zu einer grundlegenden Voraussetzung für datengetriebene Prozesse.

Identity wird Teil der Marketinginfrastruktur

Für Unternehmen bedeutet das einen Wechsel vom Sammeln zum Verbinden: Der nächste Schritt nach dem Aufbau von First-Party-Daten besteht darin, vorhandene Datenstrukturen besser aufeinander abzustimmen und ihre Nutzung für konkrete Anwendungsfälle zu ermöglichen. Dafür braucht es eine Infrastruktur, mit der die Identifikatoren aus verschiedenen Systemen und Kanälen herausgelöst und erkannt werden können, um damit dann ein einheitliches Kundenbild, den sogenannten Golden Record oder den Single Customer View herstellen zu können. Dabei spielen neben technischen Fragen auch Datenschutz, Datenqualität, Governance und die transparente Definition von Nutzungszwecken eine wichtige Rolle.

*Die Untersuchung wurde von EMARKETER in Zusammenarbeit mit Acxiom im März 2026 unter 112 US-amerikanischen Agentur- und Marketingfachleuten durchgeführt.

Über Acxiom

Acxiom setzt Daten gezielt ein, um komplexe Herausforderungen für weltweit führende Unternehmen und Agenturen zu lösen. Als vernetzte Daten- und Identitätsplattform für Omnicom (OMC) vereinheitlicht, verknüpft und bereitet Acxiom Daten für KI-gesteuerte Marketing und Entscheidungsfindungen auf, wodurch Technologie-Investitionen maximiert werden. Als führendes Unternehmen im Bereich Datenethik und -governance bietet Acxiom einen datenschutzorientierten Ansatz in der Zusammenarbeit mit Kunden weltweit. Acxiom ist mit Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen und Mexiko international vertreten.

Verbinden Sie sich mit Acxiom auf LinkedIn und entdecken Sie mehr unter Acxiom.de.

Pressekontakt für Acxiom

markengold PR GmbH
Anja Wiebensohn / Franziska Naumann
Sophienstr.16, 10178 Berlin
Tel.: +49(0)30 / 219 159-60
[email protected]

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