MOBILE MARKETING: WIE ZIELGRUPPENTARGETING FUNKTIONIERT

Das Smartphone ist das persönlichste aller Endgeräte der Konsumenten. Seit 2014 übersteigt die Nutzung der Smartphones die der stationären Desktops. Gerade in den jüngeren Altersklassen wird das Smartphone täglich genutzt und fast gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Daher können Studienergebnisse, die eine klare Korrelation zwischen der Nutzung von Smartphones und der gesteigerten Zeit – in der User online sind – aufzeigen, nicht überraschen.

Umso mehr überrascht, dass Advertiser dem mobilen Kanal im Moment kaum Beachtung schenken.

Ein Großteil der Ads wird immer noch per Display-Werbung im stationären Internet ausgesteuert. Einer der Hauptgründe hierfür ist sicherlich die Datenlage. Zwar stehen im mobilen Umfeld auf Basis von Bewegungsprofilen sehr gute kontextuelle Daten bereit, es fehlen jedoch häufig valide Daten, welche die Nutzer hinter dem Smartphone genauer beschreiben.

SPEZIFISCHES ZIELGRUPPEN-TARGETING IST DIE LÖSUNG

Dazu hat Acxiom gezielte Lösungen entwickelt, um dem Smartphone User mit aussagekräftigen Variablen aus der Offline-Welt zu qualifizieren. Grundlage dieses Ansatzes ist es, über den Nutzungsort des Smartphones einen geographischen Bezug herzustellen, so dass Acxiom-Variablen auf granularer Ebene angereichert werden können. Da die Smartphone-Nutzer für diesen Ansatz ihr OptIn gegeben haben und die persönlichen Daten anonymisiert werden, ist die Verwendung datenschutzrechtlich einwandfrei. Dennoch können so Daten auf Hausebene für ein spezifisches Zielgruppen-Targeting zur Verfügung gestellt werden. Sogar eine Verknüpfung mit First-Party-CRM-Daten ist möglich.

BEISPIEL: BUSINESS- ODER HOLZKLASSE?

Der neugeschaffene Ansatz ermöglicht es, präzise Zielgruppen im Mobil-Marketing zu bewerben. Auch wenn es über Bewegungsdaten im kleinen Stile möglich ist Vielflieger zu identifizieren, stellt sich trotzdem immer noch die Frage, welche Art der Reisen die Globetrotter bevorzugen. Durch die Informationen von Acxiom, dass es sich wahrscheinlich um einen Manager mit hohem Einkommen ohne Kinder handelt, können gezielt Angebote für Flüge in der Business-Class angeboten werden. Familien mit Kindern können hingegen für Charter-Flüge beworben werden. Auch passende Hotelangebote lassen sich anschließend pro Zielgruppe gezielt platzieren. Über den Ansatz von Look-a-Like-Affinitätsmodellen stehen diese Audienzen mit hoher Reichweite für mobile Werbekontakte bereit.