Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen psychonomics AG, Kooperationspartner von Acxiom, befragt im Rahmen des „Kundenmonitor Assekuranz“ jährlich in 4 Befragungswellen insgesamt 10.000 bundesdeutsche Entscheider und Mitentscheider in privaten Versicherungsangelegenheiten.
Ein Ergebnis ist die so genannte „Versicherungskundentypologie Deutschland“ mit sechs unterschiedlichen Typen privater Versicherungsnehmer. Acxiom überträgt die Ergebnisse der Studie auf die eigene mikrogeografische Datenbasis. In Kombination mit zahlreichen bei Acxiom ermittelten Zusatzinformationen pro Adresse steht die Versicherungskundentypologie für die direkte Ansprache der Zielgruppe zur Verfügung.
Vielfältige Einsatzfelder der Versicherungstypologie:
- Die feinräumige Verfügbarkeit der Versicherungstypologie in Kombination mit einer Vielzahl mikrogeografischer Zusatzinformationen erlaubt eine treffsichere Zielgruppenauswahl bei Direktmarketing zum Beispiel für Mailings. So minimieren Sie Streuverluste sowohl bei der Betreuung von Bestandskunden als auch Neukundengewinnung
- Ihr Kundenbestand lässt sich anhand der Versicherungstypologie und der mikrogeografischen Datenbasis von Acxiom bewerten und mittels Data Mining analysieren.
- Die Versicherungstypologie und im besten Fall auch die individuell entwickelte Kundentypologie eines Versicherungsunternehmens zur schnellen Bestimmung des Kundentyps lassen sich in EDV-gestützte Beratungstools für den Außendienst integrieren
- Die Verfügbarkeit von Mediennutzungsdaten und weiteren beschreibenden Merkmalen der Versicherungskunden erlaubt eine zielgenaue Media- und Marketingplanung
Versicherungstypen auf einen BlickDer Versicherungsmarkt in Deutschland zeichnet sich aus Kundensicht durch einige Besonderheiten aus, die ihn von allen anderen „auch thematisch nahe liegenden“ Märkten deutlich unterscheiden:
Es gibt eine sehr hohe Zahl von Anbietern, deren Produkte sich aus Sicht der Verbraucher kaum voneinander unterscheiden. Obwohl die Produkte zum Teil eine hohe Bedeutung besitzen und weit verbreitet sind (z.B. Haftpflicht-Versicherungen) und die Verbraucher für diese Produkte viel Geld ausgeben (z.B. Kapital-Lebensversicherungen), verfügen die meisten Kunden nur über geringe Marktkenntnisse. Und trotz des seltenen Kontakts zwischen Kunde und Versicherer ist doch die persönliche Bindung zwischen Kunde und seinem Vermittler von großer Bedeutung.
Die Segmentierung des Versicherungsmarktes mit der Versicherungstypologie in sechs Kundentypen hilft dabei, den Markt differenziert zu betrachten. Produkte können zum Beispiel zielgenau entwickelt werden, wenn sie nicht für den anonymen Gesamtmarkt, sondern für ein spezielles Kundensegment konzipiert werden. Auch die Kundenansprache ist effektiver, wenn sie sich nicht an den Belangen des Durchschnittskunden, sondern an den Anforderungen einzelner Kundentypen orientiert.
Wesentliche Merkmale für die Versicherungsmentalität eines Kunden:Grundlage der Zielgruppenbildung ist die Versicherungsmentalität einer Person, also die Art und Weise, wie sich ein Versicherungsnehmer mit Versicherungsangelegenheiten auseinander setzt. Die Basisauswertung des Kundenmonitors erfasst neben der Analyse des Gesamtmarktes und soziodemographischen Merkmalsgruppen Aufschlüsselungen nach „psychologischen Kundentypen“. Dabei wurden folgende Merkmale zugrunde gelegt:
Entscheidungsstil: Werden Entscheidungen - z. B. beim Abschluss neuer Versicherungen - eher impulsiv getroffen oder geht der Entscheidung ein intensives Abwägen von Alternativen voraus?
Informationsneigung: Wie umfangreich informiert sich ein Kunde über Versicherungsangelegenheiten?
Kompetenz: Wie gut kennt sich ein Kunde in Versicherungsfragen aus?
Beeinflussbarkeit: Neigt der Kunde dazu, auf Drängen seines Vertreters Versicherungsverträge zu unterschreiben?
Orientierung am Vertreter: Orientiert sich der Kunde beim Abschluss von Verträgen an Ratschlägen seines Vertreters/Vermittlers?
Orientierung an persönlichen Empfehlungen: Wie wichtig sind Empfehlungen von Freunden oder Bekannten?
Preisorientierung: Welchen Wert legt ein Kunde darauf, beim Abschluss einer Versicherung die preiswerteste Alternative zu realisieren?
Wunsch nach Nähe und Unterstützung: Wie wichtig ist dem Kunden die persönliche Unterstützung bei Versicherungsangelegenheiten, z. B. bei der Schadenregulierung?
Imageorientierung: Wie wichtig ist dem Kunden das Image (Größe, Ruf) seines Versicherers?